Eis und Schnee erschweren weiterhin die Müllabfuhr. Insbesondere nicht geräumte Straßen werden für die Müllwerker zur Herausforderung. Daher können manche Tonnen nicht geleert und manche Gelben Säcke nicht mitgenommen werden. Das Amt Abfall und Kreislaufwirtschaft bittet daher um Verständnis.
Täglich wenden sich Bürgerinnen und Bürger an den Kundenservice des Landkreises Stade, weil die Müllabfuhr bei ihnen nicht stattgefunden hat. Der beauftragte Dienstleister gebe sein Bestes, so Katja Stelljes, stellvertretende Amtsleiterin Abfall und Kreislaufwirtschaft: „Wir können versichern, dass das Abfuhrunternehmen sehr bemüht ist, die Abfuhr trotz Schnee und Glätte aufrecht zu halten. Aber leider lassen wechselnde und/ oder unzureichende Straßenverhältnisse sowie nicht geräumte und gestreute Bürgersteige dies nicht flächendeckend zu.“ Insbesondere in zahlreichen Nebenstraßen seien aufgrund der dauerhaften Minusgrade die Fahrbahnen immer noch vereist – eine Abfuhr sei dann nicht möglich.
Das ist für alle Betroffenen eine äußerst unglückliche Situation. Dennoch ist es aufgrund der Wetterlage und der Kapazitäten nicht möglich, verlässliche Nachholtouren anzubieten. Sofern eine Abfuhr nicht möglich war, muss bedauerlicherweise auf den nächsten regulären Abfuhrtermin gewartet werden. Daher können bei der nächsten Restmüllabfuhr zusätzlich bis zu zwei Müllsäcke neben die Tonne gestellt werden – handelsübliche Müllsäcke reichen dafür aus.
Außerdem können die Bürgerinnen und Bürger zu einer reibungslosen Abfuhr beitragen, indem sie ihre Behälter und Gelben Säcke an geräumten und befahrbaren Straßen zur Abfuhr bereitstellen.
Bioabfallbehälter können zudem nur vollständig entleert werden, wenn die Bioabfälle nicht festgefroren sind. Um ein Festfrieren zu verhindern, helfen Zeitungspapier und ein frostsicherer Standplatz bis zur Abfuhr.
Der Landkreis Stade bittet um Verständnis.